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Die Stimme für Erfolg - Der stimmige Podcast mit Beatrice Fischer-Stracke

Stimme wirkt häufig subtil, sie trifft dein Unterbewusstsein. Sie entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Und in Sekundenschnelle schätzt du einen Menschen ein und steckst ihn in die gute, unsympathische oder nichtssagende Schublade. Wie steht es mit deiner Stimme? Wie empfindest du sie? Magst du deine Stimme oder möchtest du sie verbessern. Vielleicht hast du auch noch nie darüber nachgedacht, wie wertvoll dein Stimmpotenzial ist. Und warum dich deine Stimme erfolgreich machen kann. Meiner Meinung nach kann man die eigene Stimme am besten durch Gesang und Gesangsunterricht trainieren. Denn nirgends sonst kannst du deine Stimmwerkzeuge besser trainieren und bessere Kontrolle über deinen Atem und deine Stimme bekommen als beim Gesang. Obendrein macht es auch total Spaß. In meinem Unterricht oder Coaching arbeite ich häufig mit Unternehmern oder Menschen in Führungspositionen. Sie alle empfinden Gesangsunterricht als großen Gewinn nicht nur für die Stimme, sondern für die gesamte Persönlichkeit. Dies macht sich bemerkbar im Umgang mit Partnern und Mitarbeitern wie auch im privaten Umgang. Zusätzlich bringt ihnen der Unterricht ein größeres Bewusstsein für den Körper, den Geist und die mentale Ebene. Stimme hat viele Möglichkeiten, für deinen Erfolg zu arbeiten. Es gibt auch die innere Stimme, die man manchmal überhört. Dann die laute Stimme in der Werbung und die für dein Marketing. Im Podcast "Die Stimme für Erfolg" wirst du also viel über Stimme erfahren und wie sie dich erfolgreich macht. Zudem wirst du einige sehr interessante Interviewpartner hören.
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May 29, 2017

Eine Melodie, die urplötzlich da ist und einfach nicht gehen will. Eine Art Endlosschleife in unserem Kopf. Immer wieder drängt sie sich in den Vordergrund der Hirnregion und alles was du dagegen tun kannst, ist eine Gegenmelodie zum Kampf antreten zu lassen. Doch was dann? Ja, dann ist die neue Melodie dein Ohrwurm.

Ein Ohrwurm kann immer auftreten und es ist egal, ob es eine alte oder neue Melodie ist. Plötzlich ist er da und frisst sich in deine Gehirnwindungen. Es spielt auch keine Rolle, ob du die Melodie magst oder negative Gefühle damit verbindest. Beides kann für einen Ohrwurm verantwortlich sein. Auslöser sind Emotionen, die du damit verbindest.

Dagegen tun kann man nicht viel. Es wird geraten, eine mittelschwere Betätigung auszuüben, da stehen die Chancen am größten, dass er sich verkrümelt. Du kannst auch Kaugummikauen. Das soll helfen. Am besten hilft wohl dagegen Sudoku spielen. Aber ich weiß nicht, ob dein Chef oder deine Mitarbeiter so begeistert ist, bzw. sind, wenn du in der Arbeitszeit Sudoku löst…

Likes, Teilen und Feedback sind willkommen. Und natürlich freuen wir uns auch über Kommentare und wenn der Beitrag gefallen hat über eine 5*-Rezension auf iTunes :)

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Hier erfährst du mehr über mich:

www.gesang-muenchen.com

www.stimme-klang-haltung.de

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Stimme-Klang-Haltung

May 22, 2017

Astrid Büngen ist Diplomingenieurin der Landespflege, Unternehmerin, Ausbilderin, Geomantin, Reisende, verheiratet mit Georg, Bauingenieur, arbeitet kinesiologisch, tanzt Tango Argentino und singt für ihr Leben gern.

Astrid stammt aus dem Bergischen Land bei Köln. Sie wurde bereits in ein Gartenbauunternehmen hineingeboren und ist daher Zeit ihres Lebens mit der Natur und den Gärten verbunden. Seit ihrer Kindheit erlebt sie, dass sich weitaus mehr hinter der Materie, der sichtbaren Pflanze, dem Stein und der Erde verbirgt – nämlich Energien, Schwingungen und die feinstofflichen Welten der Naturwesen. Seit nun mehr als dreißig Jahren ist sie im Garten- und Landschaftsbau und -planung  tätig.

Nach dem Studium der Landespflege arbeitete Astrid als Ingenieurin im väterlichen Betrieb, wo sie u.a. eigene Planungen unmittelbar in die Praxis umsetzten konnte, es folgten Begrünungen im Zuge des Neubaus der großen Dhünntalsperre, Standortsanierungen von Großbäumen sowie Projekte in der Bundesgartenschau in Berlin (1985)

1987/88 machte Astrid einige Weltreisen u.a. nach Neuseeland, Australien, Tahiti, Fidschiinseln, Nordamerika, Mexiko und Guatemala sowie Kananda und erforschte die Natur und Botanik der Welt.

1989 siedelte sie nach München um und arbeitete im Landschaftsarchitekturbüro Habeck und Huuk BDLA, wo sie für ein 5-Sterne Hotel in Palma de Mallorca die örtliche Bauleitung übernahm. Neben der mittlerweile selbstständigen Planungsarbeiten folgten jahrelange Studien der Geomantie bei Hagia Chora, u.a. bei Marko Pogacnik, Stefan Brönnle,Hans-Jörg Müller u.a. (Erfahrungswissenschaft mit der Auffassung der Erde als natürlichen, beseelten Organismus) und der Kinesiologie u.a. bei Linde Mix (ganzheitliche Anwendungsmethode zur Optimierung des Lebensenergiehaushaltes). Es folgte die eigene Seminartätigkeit in unterschiedlichen Regionen Deutschlands und Österreichs zur Welt der Naturwesen.

1991-1997 Vorstandsarbeit für das Lerngut Sonnenhausen, Schweißfurth- Stiftung München,  Seminartätigkeit in Sonnenhausen, Thema Energetische Gartengestaltung, sowie Bauleitung für ein Landart- Kunstwerk von Nils Udo (Die Blaue Blume) , freiberufliche Tätigkeit für renomierte Landschaftsarchitekturbüros, u.a. Jühling und Bertram BDLA in München sowie für Garten- und Landschaftsbaufirmen.

Im Jahr 2000 gründet Astrid Büngen ihr eigenes Garten- und Landschaftsbauunternehmen mit dem Namen Goldwerk Garten- und Landschaftsbau GmbH. „Jeder Garten ist für mich eine neue Herausforderung, denn jeder Mensch bedarf individuell anderer Komponenten, welche für seine Harmonie und sein gutes Lebensgefühl notwendig sind."  Zusammen mit ihrem Team übernimmt sie Planung und Bau von Hausgärten und gewerblichen Anlagen, Kindergartenprojekte wie die Gestaltung und den Bau des Gartens für das Kinderhaus Zorneding, Aufbau einiger Projekte der Landart- Ausstellung "Ends of the Earth" für das Haus der Kunst, Herstellung von Weihern in Naturschutzgebieten für die Gemeinde Hohenbrunn und vieles mehr. 

Zur großen Lebensfreude gehören für Astrid Zeit ihres Lebens Tanzen und Singen. Schon früh sang sie in vielen Chören, nahm Gesangsunterricht bei verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern und mit großer Freude seit einigen Jahren bei Beatrice. Tanzen und Singen gehören für sie zum Leben wie das Atmen.

Beste Buchempfehlung

Buch Nr. 1:

Das allsehende Auge von Dr.med.,Dr.phil. David R. Hawkins, Sheema-Medien Verlag,

Buch Nr. 2:

Dein Licht steht dir gut von Rebecca Campbell, Ansata Verlag

Zeitschrift : Gartenpraxis, Ulmer Verlag, für Garten- und Pflanzenliebhaber

momentane Lieblingsgesangslektüre: Richard-Strauß-Lieder

Kontaktdaten: info@goldwerk-garten.de

Dipl.Ing. (FH) Astrid Büngen


Goldwerk Garten- und Landschaftsbau GmbH
Keferloher-Markt-Straße 19
85640 Putzbrunn/ Solalinden

Tel. 089 - 489 26 46 / Fax. 089 - 489 16 66
www.goldwerk-garten.de

Geschäftsführerin: Dipl.Ing.(FH) Astrid Büngen
USt.-Id.Nr.: DE295852196 . Amtsgericht München HRB 212079

 

May 16, 2017

Das Leben ist ein Geschenk und wir achten es oftmals nicht richtig. Doch wenn dieses Geschenk plötzlich nicht mehr funktioniert, dann schätzt man dieses Geschenk wieder.

Der Körper hat auch eine Sprache, wir sollten darauf achten. Denn plötzlich kann es von heute auf morgen vorbei sein. Wir achten oftmals zu wenig auf die Stimme des Körpers. Lerne seine Sprache verstehen, denn wenn er nicht mehr richtig funktioniert, geht es dir ja auch nicht gut.

Mein Körper hat mir definitiv gesagt, dass es zu viel ist, was ich mit ihm anstelle und streikte einmal kurz. Ich hatte wahnsinniges Glück, kann wieder richtig sprechen und schreiben und mich bewegen. Ich bin zutiefst dankbar und sehe es als großes Glück an, dass es nur ein Schuss vor den Bug war.

Lerne, die Sprache deines Körpers zu verstehen. Er dankt es dir, indem er unaufhörlich und gut für dich arbeitet.

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Stimme-Klang-Haltung

May 8, 2017

Hildegard Ritter ist Sängerin und Gesangspädagogin. Sie war unter anderem 7 Jahre am Würzburger Stadttheater als Mezzo-Sopran engagiert und hat dort alles zwischen Hänsel in „Hänsel und Gretel“ und der „Ortrud“ in Wagners „Lohengrin“ gesungen. Da sie während ihrer Zeit in Würzburg eine Stimmkrise mit Hilfe der Atemtypenlehre erfolgreich überwinden konnte, hat sie nach Beendigung des Engagements durch Intendanzwechsel eine Ausbildung zur Terlusollogin (Lehrerin für Atemtypenlehre) gemacht.

Seit dem Jahr 2000 ist sie in München als freiberufliche Gesangsädagogin tätig – mit dem Spezialgebiet Terlusollogie (auch unter dem Namen Atemtypenlehre nach Erich Wilk, Atemtypologie, solar/lunar bekannt) – kombiniert mit Elementen aus der funktionalen Stimmbildung nach Cornelius Reid. Diese beiden Ansätze harmonieren sehr gut miteinander. Denn bei beiden Konzepten geht es darum, die Rahmenbedingungen für eine ökonomische Selbstorganisation zu schaffen – bei der Atemtypenlehre die Selbstorganisation des Körpers – bei Reid, die der Stimme.

Hildegard Maria Ritter ist Mitglied beim Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen und bildet sich regelmäßig über unterschiedliche Gesangstechniken und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Stimmforschung fort. Sie tauscht sich regelmäßig mit FachkollegInnen (SängerInnen und LogopädInnen) praktisch und theoretisch über das Thema Atemtypen aus.

Sie arbeitet fast ausschließlich im Einzelunterricht/bzw. Coaching mit Erwachsenen. Sehr gute Erfahrungen hat sie auch im Atemtyp-Coaching von Instrumental-Musikern. Dabei wird die Haltung am Instrument dem Atemtyp angepasst (Gelenkstellungen, Fingerbewegung) – sowie wenn nötig die Atemtechnik, Zungen- und Lippenarbeit korrigiert.

Die Atemtypenlehre/Terlusollogie ist keine Gesangstechnik und kann auch nicht als Ersatz für eine solche verwendet werden! Sie ist eine Möglichkeit, den Menschen in seiner Individualität umfassend wahrzunehmen und ihn zu unterstützen, alles auf seine ganz eigene Weise zu tun. Es gibt also nicht „die eine richtige Art zu atmen“ oder „die eine richtige aufrechte Haltung“ oder „die richtige Stütze, Kieferöffnung, Zungenposition, Lippenarbeit“ etc.. Die Lehre arbeitet mit der Erkenntnis dass nicht für alle Menschen der gleiche Ansatz gut und richtig ist, sondern dass es zwei „Grundmodelle“ gibt, an denen sie sich orientiert.

Das Konzept:

In den 30er bis 50er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der Musiker Erich Wilk durch intensive Beobachtung von Menschen im Alltag, im Sport und in der Kunst festgestellt, dass es zwei verschiedene Typen zu geben scheint, die sich grundlegend in Atmung, Bewegung und Haltung unterscheiden. Seiner Beobachtung nach prägt der Sonnen- und Mondstand zum Geburtszeitpunkt den Atemtyp, der dann ein Leben lang bestehen bleibt.

Daher auch der heutige Name der Lehre: Terlusollogie ist zusammengesetzt aus den lateinischen Wörtern für Erde – Terra, Mond - Luna und Sonne – Sol – plus „logie“ für Lehre. Es steht für die Beschreibung des Einwirkens von Sonnen- und Mondkraft auf das irdische Leben.

Trotz dieses esoterisch anmutenden Ansatzes ist die Atemtypenlehre eine pragmatische und körperbezogene Arbeit. Dabei ist es – wie bei anderen Methoden auch – wichtig, dass der Lehrer ein klares gesangspädagogisches Konzept verfolgt, über das nötige Wissen im seinem Fachbereich, pädagogisches Talent sowie ein gutes Ohr und Auge hat, um Unstimmigkeiten wahrzunehmen bzw. Stärken entsprechend fördern zu können – und natürlich Erfahrung in dem Genre, in dem er unterrichtet.

Es geht immer um die gleichen Themen und Ziele: Ruhige, geräuschlose Atmung, Fähigkeit der reflektorischen Atemergänzung, Stimmbandschluss, Toneinsatz und Absatz, Stimmsitz, Stützfunktion, Vokal- und Konsonantenartikulation, Vokalausgleich, Registerausgleich, Legato, Beweglichkeit und Kraft der Stimme, usw., Entwicklung des vollen Stimmumfangs, musikalische Parameter, Bühnenpräsenz, Ausdruck, Abbau von Blockaden, Überwindung von Grenzen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Übekompetenz, etc. etc.

Der einzige Unterschied ist, dass die Atemtypenlehre zwei unterschiedliche “ideale Körperbalancen” zwischen Atem, Haltung und Bewegung, zwischen Erdungs- und Aufrichtungskraft anbietet, die sich auf die genannten Parameter bis in die Feinmotorik hinein subtil aber entscheidend auswirken – sie unterstützen oder eben auch stören können.

Die Atemtypenlehre unterscheidet den sogenannten „Einatmer“ (lunarer Typ) und den sogenannten „Ausatmer“ (solarer Typ). Selbstverständlich atmen beide ein und aus und sprechen bzw. singen natürlich auch während des Ausatemvorgangs. Beide nutzen bei der Stimmgebung eine Beibehaltung der Einatemtendenz als „Stütze“ und zwischen den Phrasen reflektorisch. Beide sollen insgesamt wenig Luft verbrauchen und einen langen Atem haben.

Aber bedingt durch die jeweils andere Körperblance ist auch das Timing von Atmung und Stimmeinsatz, die Pausen, die Gewichtung der Atemphasen, die Nutzung der Atemräume und der Stützkraft unterschiedlich, weil einfach andere Muskelketten wirksam werden, wenn ich anders stehe. Wenn die atemtypabhängige Körperbalance stimmig ist, wird die Arbeit an allen anderen Parametern günstig beeinflusst. Sie  wird leichter und selbstverständlicher, und der Aufwand für die Stimmproduktion wird spürbar geringer – es kann dann mehr um Zulassen/Geschehen lassen gehen. Umgekehrt, wenn sie nicht stimmt, wirkt sich das erschwerend auf die Feinjustierung aus – und man kommt mehr ins „Machen“.

Das Ziel der Atemtypenlehre ist es, dem Schüler/Klienten seine Atemkraft und die damit zusammenhängende Ordnung und Balance zwischen Erdung und Aufrichtung bewusst zu machen, damit er sie sich zunutze machen kann. Er soll die Wahl haben, die Auswirkungen unterschiedlicher Möglichkeiten, als belebend oder störend zu erfahren und sich bewusst für die Variante zu entscheiden, die seinem Körper gut tut – oder Varianten zu vermeiden, die freie Entfaltung verhindern.

Das ist eine sehr befriedigende aber nicht immer leichte Arbeit. Man muss bereit sein, anzuerkennen, dass andere Menschen völlig anders funktionieren als man selbst, und dass man vieles, was man gelernt hat, immer wieder in Frage stellen oder neu bewerten und einordnen muss.

Lieblings-Ressource:

Ich schaue mir viele youtube-Videos zur Analyse des Atemtyps von Sängern, Schauspielern, Musikern und Sportlern an.

Beste Buchempfehlung:

Buch Nr. 1: Yoga und Atemtypen, Anna Trökes und Margarethe Seyd – gute Beschreibung der beiden Atemtypen, mit Übungen zur Selbstwahrnehmung – allerdings sehr auf Haltungen – vor allem natürlich auch auf die Ausführung von Yoga-Stellungen bezogen

Buch Nr. 2: Die Stimme von Dr. Bernhard Richter (HNO Arzt und Sänger) – ein aktuelles Buch, das einen ganz guten Überblick über alle Aspekte zum Thema Stimme/Gesang/Gesangspädagogik gibt

Welches Buch liest Hildegard Ritter gerade?

Ganz altes Buch aus dem Jahr 1976 – aber wie ich finde hochaktuell:

Erich Fromm: Haben oder Sein. Das Buch beschreibt den Unterschied zwischen diesen beiden Begriffe in der alltäglichen Erfahrung in Bezug auf Lernen, Erinnern, Gespräch, Lesen, Ausübung von Autorität, Wissen, Glaube und Liebe.

Ihr Leitsatz:

Ja, der steht auch auf meiner Homepage:

Die menschliche Stimme ist das faszinierendste, vielseitigste und ursprünglichste Musikinstrument – der Sänger ist gleichzeitig sein Baumeister und sein Spieler. Ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich menschliche Stimmen klingen können und wie unterschiedlich die Schlüssel sein müssen, mit denen man sie erschließen kann.

Kontaktdaten:

Hildegard Maria Ritter

Am See 39

85540  Haar

Tel. 089 4311387

Mobil 0049 177 8895115

E-Mail: hildegardmaria.ritter@web.de

Homepage: www.gesangsunterricht-atemtypen-muenchen.de

 

May 1, 2017

Hildegard Ritter ist Sängerin und Gesangspädagogin. Sie war unter anderem 7 Jahre am Würzburger Stadttheater als Mezzo-Sopran engagiert und hat dort alles zwischen Hänsel in „Hänsel und Gretel“ und der „Ortrud“ in Wagners „Lohengrin“ gesungen. Da sie während ihrer Zeit in Würzburg eine Stimmkrise mit Hilfe der Atemtypenlehre erfolgreich überwinden konnte, hat sie nach Beendigung des Engagements durch Intendanzwechsel eine Ausbildung zur Terlusollogin (Lehrerin für Atemtypenlehre) gemacht.

Seit dem Jahr 2000 ist sie in München als freiberufliche Gesangsädagogin tätig – mit dem Spezialgebiet Terlusollogie (auch unter dem Namen Atemtypenlehre nach Erich Wilk, Atemtypologie, solar/lunar bekannt) – kombiniert mit Elementen aus der funktionalen Stimmbildung nach Cornelius Reid. Diese beiden Ansätze harmonieren sehr gut miteinander. Denn bei beiden Konzepten geht es darum, die Rahmenbedingungen für eine ökonomische Selbstorganisation zu schaffen – bei der Atemtypenlehre die Selbstorganisation des Körpers – bei Reid, die der Stimme.

Hildegard Maria Ritter ist Mitglied beim Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen und bildet sich regelmäßig über unterschiedliche Gesangstechniken und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Stimmforschung fort. Sie tauscht sich regelmäßig mit FachkollegInnen (SängerInnen und LogopädInnen) praktisch und theoretisch über das Thema Atemtypen aus.

Sie arbeitet fast ausschließlich im Einzelunterricht/bzw. Coaching mit Erwachsenen. Sehr gute Erfahrungen hat sie auch im Atemtyp-Coaching von Instrumental-Musikern. Dabei wird die Haltung am Instrument dem Atemtyp angepasst (Gelenkstellungen, Fingerbewegung) – sowie wenn nötig die Atemtechnik, Zungen- und Lippenarbeit korrigiert.

Die Atemtypenlehre/Terlusollogie ist keine Gesangstechnik und kann auch nicht als Ersatz für eine solche verwendet werden! Sie ist eine Möglichkeit, den Menschen in seiner Individualität umfassend wahrzunehmen und ihn zu unterstützen, alles auf seine ganz eigene Weise zu tun. Es gibt also nicht „die eine richtige Art zu atmen“ oder „die eine richtige aufrechte Haltung“ oder „die richtige Stütze, Kieferöffnung, Zungenposition, Lippenarbeit“ etc.. Die Lehre arbeitet mit der Erkenntnis dass nicht für alle Menschen der gleiche Ansatz gut und richtig ist, sondern dass es zwei „Grundmodelle“ gibt, an denen sie sich orientiert.

Das Konzept:

In den 30er bis 50er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der Musiker Erich Wilk durch intensive Beobachtung von Menschen im Alltag, im Sport und in der Kunst festgestellt, dass es zwei verschiedene Typen zu geben scheint, die sich grundlegend in Atmung, Bewegung und Haltung unterscheiden. Seiner Beobachtung nach prägt der Sonnen- und Mondstand zum Geburtszeitpunkt den Atemtyp, der dann ein Leben lang bestehen bleibt.

Daher auch der heutige Name der Lehre: Terlusollogie ist zusammengesetzt aus den lateinischen Wörtern für Erde – Terra, Mond - Luna und Sonne – Sol – plus „logie“ für Lehre. Es steht für die Beschreibung des Einwirkens von Sonnen- und Mondkraft auf das irdische Leben.

Trotz dieses esoterisch anmutenden Ansatzes ist die Atemtypenlehre eine pragmatische und körperbezogene Arbeit. Dabei ist es – wie bei anderen Methoden auch – wichtig, dass der Lehrer ein klares gesangspädagogisches Konzept verfolgt, über das nötige Wissen im seinem Fachbereich, pädagogisches Talent sowie ein gutes Ohr und Auge hat, um Unstimmigkeiten wahrzunehmen bzw. Stärken entsprechend fördern zu können – und natürlich Erfahrung in dem Genre, in dem er unterrichtet.

Es geht immer um die gleichen Themen und Ziele: Ruhige, geräuschlose Atmung, Fähigkeit der reflektorischen Atemergänzung, Stimmbandschluss, Toneinsatz und Absatz, Stimmsitz, Stützfunktion, Vokal- und Konsonantenartikulation, Vokalausgleich, Registerausgleich, Legato, Beweglichkeit und Kraft der Stimme, usw., Entwicklung des vollen Stimmumfangs, musikalische Parameter, Bühnenpräsenz, Ausdruck, Abbau von Blockaden, Überwindung von Grenzen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Übekompetenz, etc. etc.

Der einzige Unterschied ist, dass die Atemtypenlehre zwei unterschiedliche “ideale Körperbalancen” zwischen Atem, Haltung und Bewegung, zwischen Erdungs- und Aufrichtungskraft anbietet, die sich auf die genannten Parameter bis in die Feinmotorik hinein subtil aber entscheidend auswirken – sie unterstützen oder eben auch stören können.

Die Atemtypenlehre unterscheidet den sogenannten „Einatmer“ (lunarer Typ) und den sogenannten „Ausatmer“ (solarer Typ). Selbstverständlich atmen beide ein und aus und sprechen bzw. singen natürlich auch während des Ausatemvorgangs. Beide nutzen bei der Stimmgebung eine Beibehaltung der Einatemtendenz als „Stütze“ und zwischen den Phrasen reflektorisch. Beide sollen insgesamt wenig Luft verbrauchen und einen langen Atem haben.

Aber bedingt durch die jeweils andere Körperblance ist auch das Timing von Atmung und Stimmeinsatz, die Pausen, die Gewichtung der Atemphasen, die Nutzung der Atemräume und der Stützkraft unterschiedlich, weil einfach andere Muskelketten wirksam werden, wenn ich anders stehe. Wenn die atemtypabhängige Körperbalance stimmig ist, wird die Arbeit an allen anderen Parametern günstig beeinflusst. Sie  wird leichter und selbstverständlicher, und der Aufwand für die Stimmproduktion wird spürbar geringer – es kann dann mehr um Zulassen/Geschehen lassen gehen. Umgekehrt, wenn sie nicht stimmt, wirkt sich das erschwerend auf die Feinjustierung aus – und man kommt mehr ins „Machen“.

Das Ziel der Atemtypenlehre ist es, dem Schüler/Klienten seine Atemkraft und die damit zusammenhängende Ordnung und Balance zwischen Erdung und Aufrichtung bewusst zu machen, damit er sie sich zunutze machen kann. Er soll die Wahl haben, die Auswirkungen unterschiedlicher Möglichkeiten, als belebend oder störend zu erfahren und sich bewusst für die Variante zu entscheiden, die seinem Körper gut tut – oder Varianten zu vermeiden, die freie Entfaltung verhindern.

Das ist eine sehr befriedigende aber nicht immer leichte Arbeit. Man muss bereit sein, anzuerkennen, dass andere Menschen völlig anders funktionieren als man selbst, und dass man vieles, was man gelernt hat, immer wieder in Frage stellen oder neu bewerten und einordnen muss.

Lieblings-Ressource:

Ich schaue mir viele youtube-Videos zur Analyse des Atemtyps von Sängern, Schauspielern, Musikern und Sportlern an.

Beste Buchempfehlung:

Buch Nr. 1: Yoga und Atemtypen, Anna Trökes und Margarethe Seyd – gute Beschreibung der beiden Atemtypen, mit Übungen zur Selbstwahrnehmung – allerdings sehr auf Haltungen – vor allem natürlich auch auf die Ausführung von Yoga-Stellungen bezogen

Buch Nr. 2: Die Stimme von Dr. Bernhard Richter (HNO Arzt und Sänger) – ein aktuelles Buch, das einen ganz guten Überblick über alle Aspekte zum Thema Stimme/Gesang/Gesangspädagogik gibt

Welches Buch liest Hildegard Ritter gerade?

Ganz altes Buch aus dem Jahr 1976 – aber wie ich finde hochaktuell:

Erich Fromm: Haben oder Sein. Das Buch beschreibt den Unterschied zwischen diesen beiden Begriffe in der alltäglichen Erfahrung in Bezug auf Lernen, Erinnern, Gespräch, Lesen, Ausübung von Autorität, Wissen, Glaube und Liebe.

Ihr Leitsatz:

Ja, der steht auch auf meiner Homepage:

Die menschliche Stimme ist das faszinierendste, vielseitigste und ursprünglichste Musikinstrument – der Sänger ist gleichzeitig sein Baumeister und sein Spieler. Ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich menschliche Stimmen klingen können und wie unterschiedlich die Schlüssel sein müssen, mit denen man sie erschließen kann.

Kontaktdaten:

Hildegard Maria Ritter

Am See 39

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Tel. 089 4311387

Mobil 0049 177 8895115

E-Mail: hildegardmaria.ritter@web.de

Homepage: www.gesangsunterricht-atemtypen-muenchen.de

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